Frühe SVF-Führung, danach dominierte St. Aegidi und siegte 6:2

Was so gut anfing, endete desolat. Der Sekundenzeiger der Uhr tickte noch in der ersten Minute, als dem SV Schwarzmüller Freinberg zur Freude seiner vielen Fans, die 0:1-Führung gelang. Es keimte Hoffnung auf, doch zur Pause hatte Sankt Aegidi im “Lokalderby” (fast 30 km Entfernung) ein sattes 4:1 auf der Anzeigentafel markiert. Der SVF zeigte nur wenig Gegenwehr, man hatte den Faden total verloren. Die Gastgeber legten sich unser Team zurecht, wir mussten dauerhaft aus der Abwehr arbeiten. Freinberg reagierte nur, eigene Bemühungen kamen wenig zustande. Vier Tore innerhalb der ersten 45 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Nach dem Wiederanpfiff war der SVF etwas besser im Match. Mit dem 5:1 nach 55 Minuten war, trotz eines weiteren SVF-Treffers, diese Saison endgültig gelaufen. Am Ende hieß es 6:2, das war mehr als deutlich. Unsere Jungs brauchen Verstärkungen, die jetzige Spielerdecke ist in allen Mannschaftsteilen zu dünn. Um erfolgreicher die nächste Spielzeit zu bestehen, braucht es neben dem Aufbäumen der jetzigen Spieler, auch etwas “Blutauffrischung”. Wir hoffen auf den Neustart. Eine Saison-Bewertung folgt in den nächsten Tagen.
Das Match in St. Aegidi kurz notiert:
- 1. Spielminute: Leo Lausberger stibitzt an der Mittellinie einsatzfreudig den Ball, danach lässt er zwei Gegenspieler im Sprint hinter sich, schließt präzise ab, der SVF führt nach 50 Sekunden. Der Jubel ist entsprechend.
- 8.: St. Aegidi hat drei Hochkaräter in einer Szene in- und knapp außerhalb des 5ers. Zweimal kann unsere Defensive abwehren, dann ist Goalie Marcel Schauer unser Hero, mit Geschick und Glück entgehen wir dem Ausgleichstreffer.
- 14.: Slapstick in unserer Box. Marcel hat den Ball, schiebt ihn bis kurz vor die Strafraumlinie, hat dabei einen Spieler, der hinter ihm “anschleicht”, nicht auf der Rechnung. Dieser versucht ihm den Ball abzuluchsen, unser Keeper kann nur mit einem Foul kontern. Pfiff, Elfmeter. Das war deftig. Den Strafstoß klärt Marcel klasse, er hat seinen bösen Fehler bravourös korrigiert.
- 19.: Wieder ist unser Schlussmann im Blickpunkt, er spitzelt einen Fernschuss aus dem Dreieck. Der darauf folgende Corner zischt über die Abwehr, ein Angreifer, der am hinteren Pfosten lauert, nickt das Leder unbedrängt zum Ausgleich in den Winkel.
- 22.: Das geht zu einfach. Zwei Querpässe und schon steht ein Spieler solo vor unserem Kasten. Dies lassen sich die Einheimischen nicht entgehen, es heißt 2:1.
- 28.: Marcel Schauer riskiert Kopf und Kragen, nur so kann er im letzten Moment klären.
- 31.: Es folgen Minuten des Grauens, in dieser Zeit erzielt St. Aegidi zwei Tore, das nennt man Effizienz. Zunächst katastrophale Fehler in der Box. Der SVF agiert kopflos, lässt sich den Ball abnehmen, ein feiner Schuss und es steht 3:1.
- 33.: Schuss aus 18m, die Abwehr lässt sich dabei von einer Finte aushebeln, das Leder zappelt zum 4:1 im Netz.
- 41.: Unser Goalie ist präzise zur Stelle und kratzt einen 16m-Schuss aus dem unteren Toreck.
2. Halbzeit:
- 55.: Nachdem sich der SVF 10 Minuten besser zeigte, folgt ein Schussversuch der Gastgeber. Der Klärungsversuch ist kontraproduktiv und landet als Eigentor zum 5:1 im Kasten.
- 57.: Leo, heute der agilste Spieler, startet ein Solo. Sein Abschluss von der 16er-Linie schlägt direkt neben dem Pfosten zum 5:2 ein.
- 75.: Der finale Moment. Flanke, Schuss, Marcel kann nur kurz abwehren, ein Angreifer steht unmittelbar vor dem Tor und drückt das Spielgerät zum 6:2-Endstand über die Linie.
- 92.: Freinberg ist erlöst, der Abpfiff beendet eine durchwachsene Saison.



Ein Match dauert länger als 52 Minuten
Im letzten Spiel der Saison gastierte die 1b in St. Aegidi. Die Gastgeber führten in einem ausgeglichenen Match zur Pause mit 1:0. Der Tabellenletzte, Freinberg, hatte, wie die Sauwäldler, einige gute Möglichkeiten und agierte auf Augenhöhe. Nach dem Seitenwechsel zunächst ein ähnliches Spiel. Doch mit dem 2:0 nach 52 Minuten brach der SV Schwarzmüller Freinberg ein. Die Gastgeber waren jetzt eindeutiger Taktgeber und erzielten noch drei weitere Treffer, so dass es am Ende 5:0 hieß. Auch hier eine Saison, die man abhaken oder verbrennen muss.
Ein großer Dank am Ende der Saison
Klar, haben wir im Bericht (mit dieser Überschrift) in der letzten Woche bei den Dankesworten wieder mal jemanden vergessen. Alle, die sich um das Vereinsheimgebäude, den Platz, Reparatur und “Hausmeisterarbeiten” annehmen, gilt natürlich genauso unser Dank. Ebenso unseren beiden Fotografen, die Woche für Woche Bilder von den Matches des SVF “schießen” um diese in den Spielbericht auf der Homepage zu integrieren, sie peppen diese Seiten auf. Ein wichtiger Fakt im Vereinsgeschehen sind natürlich unsere Sponsoren und Matchballspender. Ohne diese Top-Unterstützer wäre ein effektiver Spielbetrieb nicht möglich. Der SV Schwarzmüller Freinberg dankt jedem Einzelnen. Ich hoffe, jetzt sind alle genannt, sonst “Asche auf mein Haupt”. Über das für mich überraschende Lob über meine Berichterstattung, habe ich mich mega gefreut und danke dem Verfasser und der Vorstandschaft.
Die weite Anreise zum Attersee blieb unbelohnt
Die U16 der SPG Freinberg/Schardenberg musste in der Frühjahrsrunde schon einige weite Anreisen zum Punktematch unternehmen (z.B. St. Florian b.Linz, BW Linz in Urfahr, Freistadt, Hertha Wels etc.). Man spielt schließlich landesweit in der oö Nachwuchsliga, dabei stellt unser Team die jüngste Elf der Klasse. Diese Woche gings auf Nacht nach Kammer am Attersee. Die Gastgeber zeigten sich als spielstarke Einheit und siegten verdient mit 7:2 (4:1). Dabei durfte unser Team den Führungstreffer durch Felix Freelandt bejubeln, der später auch zum 6:2 traf. Diese Spiele sind enorm wichtig für die Entwicklung der Mannschaft und werden sicherlich bald Früchte tragen. Die fast zweistündige Heimreise konnte natürlich auch nicht die Stimmung verbessern.
Das Match unserer U14 war nichts für schwache Nerven
Für die Zuschauer des Spiels der SPG Freinberg/Schardenberg gegen die SPG Raab/St. Willibald/Enzenkirchen war der 5:4-Sieg aufregend und unterhaltsam. Die Trainer hingegen bekamen einige graue Haare. Es gab ein ewiges Auf und Ab, nach einem Führungstreffer fiel meist gleich der Ausgleich, am Ende durfte jedoch unser Team jubeln. Es trafen: Felix Danielauer (3), Leonard Pucher und Abdulla Rashed.